Podcast 979: Endlich habe ich eine meiner grundlegenden Anhaftungen entdeckt

Shownotes

Auf meinem Kultivierungsweg der vergangenen Jahre glaubte ich stets, meine grundlegenden Anhaftungen wie Neid und das Streben nach Glück durch romantische Erfüllung im Griff zu haben. Ich erkannte, dass in Wirklichkeit tiefer liegende Anschauungen, die ich erst jetzt aufgedeckt habe, die eigentlichen Ursachen für sehr viele meiner Verhaltensweisen sind.

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00:00:48: In diesem Podcast hören sie einen Erfahrungsbericht mit dem Titel...

00:01:10: und die damit verbundenen Anschauungen entdeckt.

00:01:13: Davon möchte ich hier

00:01:14: berichten.".

00:01:17: Auf meinem Kultivierungsweg der vergangenen Jahre glaubte ich stets, meine grundlegenden Anhaftungen wie Neid und das Streben nach Glück durch romantische Erfüllung im Griff zu haben.

00:01:29: Ich habe erkannt, dass in Wirklichkeit tiefer liegende Anhaftungen – die ich erst jetzt aufgedeckt habe – die eigentlichen Ursachen für sehr viele meiner Verhaltensweisen sind!

00:01:40: Die Geschichte beginnt mit meiner Kindheit.

00:01:43: Menschen, die mich heute kennen würden mich als Kind wahrscheinlich nicht wiedererkennen.

00:01:48: Meine Persönlichkeit war nämlich ganz anders – zumindest nach außen hin!

00:01:53: Ich war sensibel, schüchtern, verunsichert und ängstlich und es fehlte mir an Selbstvertrauen.

00:02:01: Ich glaube ich war kein besonders beliebtes Kind.

00:02:04: Ich erinnere mich das meine Mutter viel Zeit darauf verwendet hat mir selbst Vertrauen zu geben und mich dazu zu bringen, aus meinem Schneckenhaus herauszukommen.

00:02:15: Im Grunde genommen war es die Angst, die meinen Charakter in meiner Kindheit geprägt hat.

00:02:21: Hinzu kam das unser häusliches Umfeld sehr instabil war.

00:02:25: Meine Eltern stritten sich häufig und wurden auch handgreiflich was mir oft Angst machte.

00:02:31: Meine Geschwister und ich hatten alle große Angst vor unserem Vater.

00:02:36: Als ich älter wurde lernte diese Angst mithilfe verschiedener Bewältigungsstrategien zu überdecken und mit ihr umzugehen.

00:02:46: Zu diesen Strategien kamen später viele gängige Vorstellungen und Anhaftungen hinzu, wie zum Beispiel kommunistische Ideologien und insbesondere der Feminismus.

00:02:57: Diese wurden unbewusst zu meinen wichtigsten Mitteln, um eine Angst zu

00:03:01: verbergen.".

00:03:03: Der Meister sagt in der Vollendung entgegen," Was sind also grundlegende Anhaftungen?

00:03:12: Die Menschen bilden in dieser Welt viele Anschauungen und werden dann von diesen getrieben, das zu verfolgen was sie sich ersehen.

00:03:22: Kurz gesagt als Erwachsener errichtete ich einen Berg neuer Anschauung unter dem die Angst begraben wurde.

00:03:30: Heute ist mir klar, dass ich meine gesamte Persönlichkeit darauf ausgerichtet habe mich sicher zu fühlen und Situationen zu vermeiden in denen ich mich verletzlich fühle.

00:03:41: In den vergangenen Jahren bestand meine Kultivierung zu einem Großteil darin die Anschauungen in den oberen Schichten dieses Berges wie etwa Konkurrenzdenken und Neid zu erkennen und abzulegen.

00:03:55: Erst seit knapp einem Jahr bin ich mir meine Angst bewusst geworden und arbeite daran, sie loszuwerden.

00:04:02: In letzter Zeit habe ich zudem festgestellt, dass diese Anhaftung meiner Angst tief verwurzelt und allgegenwärtig

00:04:10: ist.".

00:04:11: Ich möchte ein paar Beispiele dafür geben wie sich die Anhaftungen in meinem Leben konkret gezeigt hat.

00:04:20: Der Meister beschreibt im Joan Verlund einen Dummen als jemanden der im wahren Sinne des Wortes erleuchtet.

00:04:28: Ein Dummer kann unter den gewöhnlichen Menschen weder eine große Übeltat begehen, noch kann er mit anderen wegen persönlicher Interessen kämpfen und streiten.

00:04:38: Er strebt nicht nach oben und verliert deshalb auch keine Tugend.

00:04:42: Aber andere werden ihm Tugent geben!

00:04:44: Wenn Sie ihn schlagen oder beschimpfen, geben sie ihm Turgent.

00:04:48: Diese Substanz ist allerdings äußerst wertvoll.

00:04:52: In unserem Kosmos gibt es eben diesen Grundsatz – wer nichts verliert?

00:04:56: Der gewinnt nichts.

00:04:57: Wer etwas gewinmt, muss etwas verlieren.

00:05:00: Wenn andere den Dummen sehen werden sie ihn beschimpfen.

00:05:03: Du dummer!

00:05:04: Sobald Sie Ihren Mund aufmachen und den Dummen beschimpften werfen Sie ihm ein Stück Tugend zu.

00:05:10: Wer Vorteile bekommen hat ist der Gewinner.

00:05:13: dann muß auch etwas verliern.

00:05:15: Einer verpasst ihm einen Fußtritt und schimpft du Dummkopf.

00:05:19: Also gut, ihm wird wieder ein ordentliches Stück Tugen zugeworfen.

00:05:24: Wenn ihn jemand schikaniert oder ihm einen Fußtritt verpasst, lacht er.

00:05:28: Komm nur!

00:05:29: Du hast mir Ertugend gegeben – ich werde kein bisschen davon

00:05:32: zurückschieben!".

00:05:37: Der Kern dieser grundlegenden Anhaftung ist die Angst, verletzt oder ausgenutzt zu werden.

00:05:43: Ich wollte um nichts in der Welt die Dumme sein, weil die Dummen schikanieren werden.

00:05:49: Um sicherzustellen niemals verletzten zu werden Entwickelte ich äußerst starke Anschauungen darüber, wie ich sein sollte.

00:05:56: Im Grunde immer in einer Position der Stärke und niemals in einer der Dummheit oder Schwäche.

00:06:03: Mein Streben nach Stärke förderte ein extremes Konkurrenzdenken sowie Neid.

00:06:09: Ich wollte in jedem Bereich besser sein als andere Menschen – kompetenter, intelligenter, beliebter!

00:06:16: Eine Zeit lang dachte Mein Streben nach Überlegenheit beruhe auf reinem Neid und Konkurrenzdenken.

00:06:23: Doch mittlerweile ist mir klar geworden, dass diese Vorstellung andere übertreffen zu wollen in Wirklichkeit auf Angst zurückzuführen ist.

00:06:33: Wenn ich nicht besser bin als andere bedeutet das, dass ich minderwertig bin, dass sich schwach bin, daß ich verwundbar bin und daß sich verletzt

00:06:41: werde."

00:06:42: So dachte.

00:06:44: Indem ich mich dieser menschlichen und kommunistischen Anschauung von Stärke verschrieb, konnte ich nach außen eine Fassade der Unbesiegbarkeit aufrecht erhalten, während ich innerlich äußerst zerbrechlich unverletzlich war.

00:06:59: Das ist genau das Gegenteil der wahren Prinzipien wie sie im Pfarr beschrieben werden – Im John Falun beschreibt der Meister das was, wie Ich finde, wahre Stärke

00:07:10: isst.".

00:07:12: Mancher sagt Wenn wir bis zu diesem Grad Nachsicht üben, werden die gewöhnlichen Menschen sagen Wir sind Feiglinge und zu leicht zu schikanieren.

00:07:22: Ich sage das ist keine Feigheit!

00:07:24: Überlegt mal Die älteren unter den.

00:07:26: Gewöhnliche Menschen Und Menschen mit hoher Bildung Reden auch von Selbstbeherrschung Und begeben sich nicht auf Das Niveau der Schikanierenden herab.

00:07:36: Sollen wir als Praktizierende da Nicht erst recht so sein?

00:07:39: Wie kann das denn Feigkeit

00:07:41: bedeuten?!

00:07:42: Ich meine, das ist eine Widerspiegelung der großen Nachsicht.

00:07:46: Eine Widerspiegelung des starken Willens!

00:07:49: Nur die Praktizierenden können ein solches Herz der großen nach Sicht

00:07:53: haben.".

00:07:57: Je mehr ich mich mit dieser Anhaftung auseinandersetze und daran arbeite sie abzulegen, desto mehr erkenne ich dass meine wahre Stärke insbesondere als Frau darin liegt anderen Menschen mitsamt Mut zu begegnen.

00:08:12: Diese Sanftmut ist eine Form der Güte, deren Ziel es ist anderen zu helfen und sie an die erste Stelle zu setzen.

00:08:40: Als Führungskraft der mittleren Ebene habe ich oft mit Kollegen zu tun, die verärgert aufgebracht frustriert gestresst oder sogar außer sich sind.

00:08:50: Es fiel mir schon immer sehr schwer mit Menschen umzugehen Die emotional sind oder eine negative Einstellung zeigen.

00:08:58: Es hat mich immer tangiert und mir das Gefühl gegeben Sie Beziehungsweise ihre negativen Gefühle würden mich mit runterziehen.

00:09:07: Damals habe ich nicht erkannt, welche eigene Anhaftung bei mir dadurch angesprochen wurde.

00:09:14: Nachdem ich meine Angst entdeckt hatte, wurde mir klar dass Menschen die negative Emotionen zeigen, mir tatsächlich ein Gefühl völliger Unsicherheit geben.

00:09:25: Das hängt zum Teil damit zusammen das mein Vater als ich ein Kind war emotional äußerst instabil und davon betroffen zu sein, war wirklich beängstigend.

00:09:37: Neulich war ein Kollege sehr gestresst, weil er eine Arbeit unter großem Zeitdruck fertigstellen musste – und er ließ diesen Druck an mir ab!

00:09:47: Normalerweise hasse ich es wenn andere Druck auf mich ausüben aber dieses Mal habe ich verstanden warum.

00:09:54: Meine reflexartige Reaktion in solchen Situationen besteht oft darin dass ich mich zur Wehr setze.

00:10:01: So will ich sie dazu zwingen, solche Emotionen nicht mehr zu zeigen.

00:10:07: Tatsächlich war das eine Art Abwehrmechanismus meinerseits mit dem ich meine Angst verdecken wollte.

00:10:15: Ich wusste schon immer dass sich mich tief in meinem Inneren danach sehnte die bessere Hälfte meines Lebens also mein Lebensparkner zu finden um dadurch Glück zu erlangen.

00:10:27: Ein Großteil meiner Kultivierung über die Jahre war ein fortlaufender Prozess, verschiedene Schichten dieser Anhaftung sowie moderne Anschauungen über Romantik, Liebe und die Beziehung zwischen Mann und Frau abzulegen.

00:10:41: Früher glaubte ich – der Kern diese Anhaftungen sei das Verlangen nach Glück und Erfüllung im Leben!

00:10:47: Doch nachdem ich die Angst als meine grundlegende Anhaftion erkannt hatte entdeckte ich eine weitere Ebene meines Strebens nach Romantikk.

00:10:57: Mir wurde bewusst, dass ein Ehemann für mich die vollkommenste Form von Geborgenheit darstellte und das es für mich ultimative Sicherheit und Schutz bedeutete einen Mann zu finden.

00:11:10: Dies zu entdecken war eine wahre Offenbarung!

00:11:14: Es ist erstaunlich, daß die treibende Kraft hinter diesem Wunsch tatsächlich etwas so einfaches war.

00:11:20: Nachdem ich diese Erkenntnisse gewonnen habe fühle ich mich meinem Waren selbst

00:11:24: näher.".

00:11:26: Der Meister sagt im John Verlunnen, Zitat «Später werdet ihr begreifen, was ich euch allen gegeben habe.».

00:11:37: Die Lehre des Meisters ist so prägenant und klar.

00:11:41: Als ich kürzlich diesen Abschnitt aus den Vorträgen des Meesters auswendig lernte, erkannte ich die tiefere Bedeutung dieser Worte – und in meinem Inneren stieg eine unbeschreibliche Dankbarkeit auf.

00:11:53: Dankbarigkeit dafür dass der Meister geduldig auf mich gewartet und mir auf diesem äußerst holprigen Weg meiner Kultivierung geholfen hat.

00:12:03: Ich glaube nicht, das die menschliche Sprache in der Lage ist, adäquat zu beschreiben was der Meester den praktizierenden und allen Lebewesen gegeben

00:12:12: hat.".

00:12:52: Weitere Beiträge aus China und aller Welt finden Sie auf unserer Website www.de.minghui.org.

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