Podcast 929: Erinnerung an den friedlichen Appell in Peking vor 27 Jahren

Shownotes

Drei Monate vor Beginn der Unterdrückung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 versammelten sich am 25. April rund 10.000 Praktizierende in Peking zu einem friedlichen Protest. Dieser spontane Appell folgte auf die unrechtmäßigen Verhaftungen von Praktizierenden in Tianjin und spiegelte das Vertrauen der Beteiligten in die Regierung sowie ihren Glauben an das Gemeinwohl wider…

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00:00:04:

00:00:34: Erinnerung an den friedlichen Appellin Peking vor siebenundzwanzig Jahren.

00:00:41: Drei Monate vor Beginn der Unterdrückung von Falun Gong durch die kommunistische Partei Chinas im Juli-Ninzehneinundneinzig versammelten sich am fünfundzwanzigsten April rund zehntausend Praktizierende in Peking zu einem friedlichen Protest.

00:00:56: Dieser spontane Appell folgte auf die unrechtmäßige Verhaftungen von Praktisierenden in Tianjin und spiegelt er das Vertrauen der Beteiligten in die Regierung sowie ihren Glauben an das Gemeinwohl wieder.

00:01:10: Als Falungong in China immer beliebter wurde, versuchte die kommunistische Partei, die öffentliche Meinung zu manipulieren und die Öffentlichkeit gegen Falunggong aufzubringen.

00:01:21: Und das tat sie bereits Monate – ja sogar Jahre vor dem historischen Appell von Rötsur XIX.

00:01:28: Im April-Ninzehundert neunundneunzig veröffentlichter der der Kommunistischen Partei nahestehende Wissenschaftler Röreshur Xiu einen kritischen Zeitungsartikel in dem Magazin Wissenschaft und Technologie für die Jugend des Bildungsinstitutes Tianjin.

00:01:45: Als Praktizierende daraufhin den dortigen Verlag aufsuchten, um über die Hintergründe von Verlungung zu informieren, wurden sie von der Polizei festgenommen – das geschah am XXII.

00:01:57: und XXIII.

00:01:58: April in Tianjin!

00:02:01: Lokale Fallungon-Praktizierende wandten sich daraufhin an die Stadtverwaltung von Tianjin und forderten die Freilassung der Inhaftierten.

00:02:09: Man teilte ihnen jedoch mit, diese Angelegenheit könne nur in Peking gelöst werden, da der Haftbefehl von dort gekommen sei.

00:02:18: Am fünfundzwanzigsten April nineteenhundert neunundneinzig versammelten sich daher spontan Fallungons Praktizierender aus Peking unter Umgebung in der Nähe des Pekinger Petitionsbüros in der Fuyoustraße.

00:02:31: Die Praktizierenden verfolgten keine politischen Ziele, sie wollten der Regierung lediglich die Fakten über Fallungong darlegen.

00:02:39: Deshalb waren Sie zum Petitionsbüro in der Fuyou-Straße gekommen.

00:02:44: Polizisten wiesen sie jedoch an sich entlang der Straßen um Zhongnanhai aufzustellen – dem Hauptquartier der kommunistischen Partei Chinas und der Regierung.

00:02:54: Augenzeugen berichten zufolge verhielten sich die Praktizierenden in der Fuyou-Straße gemäß den Fallungungprinzipien Behaftigkeit, Güter und Nachsicht.

00:03:04: Sie standen ruhig da, machten die Übungen und meditierten oder lasen Fallungungsbücher.

00:03:11: Ihre Ruhe und ihr gutes Benehmen beeindruckten Polizei und Passanten.

00:03:17: Viele Augenzeugen erinnern sich in ihren Berichten daran, dass sie bei ihrer Ankunft am Morgen des fünfundzwanzigsten nicht wussten wo sie sich aufstellen sollten und das es die Polizisten vor Ort waren.

00:03:28: Die die aus verschiedenen Richtungen strömenden Menschenmassen zur Fuyou-Straße leiteten.

00:03:34: In einem kürzlich auf Mingruhe veröffentlichten Artikel schrieb der Autor Am fünfundzwanzichsten April befanden wir uns auf der Chang'an Straße.

00:03:44: Gegen acht Uhr morgens stiegen wir dort aus dem Bus.

00:03:47: Polizisten esquottierten uns in den Bereich direkt vor den roten Mauern des Chinhuatores, später erfuhren wir dass er sich dabei in Wirklichkeit um eine Falle gehandelt hatte Umfallungung zu diskreditieren.

00:04:01: Die Falle war von Lourgan gestellt worden, dem damaligen Parteisekretär des Zentralkomitees für Politik und Recht Denn das Xinhua-Tur ist ein sehr sensibler Ort, streng bewacht und ohne jede Spur von Menschen.

00:04:17: Wenn sich dort plötzlich Dutzende oder sogar hunderte gewöhnlicher Bürger aufhalten wirkt es optisch sehr auffällig – egal ob man sitzt oder steht!

00:04:26: Man muss nur die Anzahl der Menschen hervorheben und die überwiegende Mehrheit der Chinesen wird ohne weiteres glauben dass sie sich um eine Belagerung von Zhongnan Hai gehandelt habe.

00:04:36: Diesen Ausdruck – Belagerung – benutzte die Parteipropaganda später immer wieder, um den Appell vom twenty-fünfzehsten April nineteenhundertneunzig als unrecht darzustellen und Verlungung zu verläumten.

00:04:51: Der Autor des bereits genannten Artikels schreibt weiter Wir standen etwa dreißig bis vierzig Meter östlich des südlichen Tores von Xinhua.

00:05:01: Gegenüber standen bewaffnete Soldaten in einem Abstand von drei bis fünf Schritten.

00:05:06: Anders als Wachen an einem Eingang blieben sie nicht umbeweglich stehen, sondern gingen umher.

00:05:12: Manche rauchten, andere unterhielten sich und einige wenige kamen auf uns zu, um die Gegenstände in unseren Händen zu begutachten.

00:05:22: Mancher von ihnen wirkten ungeduldig.

00:05:24: Wir hingegen Männern und Frauen jung und alt, einfache Bürger standen ruhig da.

00:05:30: unsere Gesichter waren gelassen.

00:05:33: Niemand zeigte Anzeichen von Angst oder Aufregung.

00:05:37: So weit der Artikel.

00:05:39: Laut der Propaganda der kommunistischen Partei Chinas hieß es, Verlungung sei organisiert.

00:05:45: Wie sonst könnten sich plötzlich Zehntausend Praktizierende Forschungen an Hai versammeln?

00:05:51: Diese Behauptung ist irreführend!

00:05:53: In den letzten Jahren gab es in China etwa einhundert Millionen Praktisierende – rund acht Prozent der chinesischen Bevölkerung.

00:06:02: Viele hatten von den Verhaftungen in Tianjin gehört, da die Praktizierenden die Informationen an ihren Übungsplätzen oder über Festnetztelefon weitergaben.

00:06:12: So konnte eine solche Veranstaltung leicht Zehntausend Praktizerende aus Peking und Umgebung anziehen!

00:06:19: Die Praktisierenden nahmen an, dass die Polizei in Tianjin die Verhaftung vorgenommen hatte weil die Behördenverlungung missverstanden.

00:06:27: Da sie Vertrauen in die Regierung hatten wandten sie sich nun an das staatliche Petitionsbüro, um den Beamten die Sachlage darzulegen.

00:06:36: Der damalige Premierminister Zhu Rongqi traf sich noch am selben Tag mit Vertretern der Praktizierenden und die Angelegenheit wurde beigelegt.

00:06:46: Die Praktisierenden verließen Zhongnanhai ruhig und geordnet und sammelten sogar noch den Müll auf – und sogar die von Polizisten weggeworfenen Zigarettenkippen!

00:06:56: Medien außerhalb Chinas lobten die Großveranstaltung und einige deuteten sie als Zeichen der Offenheit der chinesischen Regierung.

00:07:05: Das autoritäre Regime der kommunistischen Partei war jedoch nicht bereit, sich dem Gemeinwohl zu beugen.

00:07:12: Wochen später im Juli-Ninzehundertneunzig ordnete der Parteichef Jiang Zemin die landesweite Verfolgung an – die bis heute andauert!

00:07:41: Weitere Beiträge aus China und aller Welt finden Sie auf unserer Website www.de.minghui.org.

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