Podcast 996: Schicksalsverbindungen in der Schule wertschätzen
Shownotes
Ich bin in Kanada geboren und begann schon als kleines Kind gemeinsam mit meiner Familie, Falun Dafa zu praktizieren. Ich möchte einige Erfahrungen aus meiner Zeit in der Mittel- und Oberstufe teilen, bei denen es darum ging, Shen Yun bei meinen Mitschülern bekannt zu machen. Auch wenn das Ereignis an sich einfach erscheinen mag, hat mir das Nachdenken darüber geholfen, viele meiner Anhaftungen zu erkennen und mich unter der Anleitung des Fa zu erhöhen.
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00:00:21: Willkommen bei Radio Minghui, dem Podcast von Falun Gong Praktizierenden.
00:00:30: Wir berichten aus erster Hand über die Verfolgung in China.
00:00:33: Außerdem hören Sie bei uns persönliche Erfahrungsberichte aus aller Welt sowie Spezialbeiträge!
00:00:48: In diesem Podcast hören sie einen Erfahrungsbericht mit dem Titel... Schicksalsverbindungen in der Schule wertschützen.
00:01:03: Ich bin in Kanada geboren und habe schon als kleines Kind gemeinsam mit meiner Familie begonnen im Fallen Darfa zu praktizieren.
00:01:10: Ich möchte einige Erfahrungen aus meiner Zeit in der Mittel- und Oberstufe teilen, bei denen es darum ging, Shen Yun bei meinen Mitschülern bekannt zu machen.
00:01:18: Auf den ersten Blick handelte es sich dabei lediglich darum, dass ich meine Mitschüler zu den Aufführungen einlut und mich mit Missverständnissen und Verleumdungen auseinandersetzen musste – doch hat mir das Nachdenken darüber geholfen viele meiner Anhaftungen zu erkennen.
00:01:37: In der achten Klasse wurde ich von chinesischen Austauschschülern verspottet und ausgegrenzt, wenn nicht über Fallen Darfer, Shenyun oder die Verfolgung von Falun Gong durch die kommunistische Partei Chinas sprach.
00:01:48: Sie wiederholten die Lügen der Partei und sagten Ich würde gefährliche, fanatische oder sogar geistig gestörte Dinge propagieren.
00:01:57: Damals war ich noch jung und wusste nicht wie ich die Wahrheit weise und friedlich darlegen sollte.
00:02:02: Ich ließ mich mitreißen, diskutierte lautstark mit ihnen und wollte unbedingt beweisen dass sie Unrecht hatten.
00:02:09: Ich dachte ich würde Darfa verteidigen doch hier aufgeregter ich wurde desto lächerlicher fanden Sie es und schlugen immer weiter über die Stränge indem sie noch Schmutzigere und noch bösartigerer Worte schreiben und den Meister und Darfa verleumdeten.
00:02:25: Ich fühlte mich frustriert wie ein Versager.
00:02:28: Erst viel später, als ich begann nach innen zu schauen erkannte ich das mein eigenes Verhalten Öl ins Feuer gegossen hatte.
00:02:36: Sein Handeln war falsch aber meine Aufgeregtheit, meinen Konkurrenzdenken und mein Festhalten daran im Recht zu sein gaben ihm die Gelegenheit weiter zu machen.
00:02:46: Anstatt seinen Gewissen zu wecken bestärkte meiner emotionaler Reaktion den Eindruck dass sich irrational und angriffslustig sei.
00:02:55: Ich hekte auch Kroll gegen die chinesischen Schüler.
00:02:58: Ich hielt sie für engstirnig und unvernünftig oder absichtlich bösartig.
00:03:04: Meist dachte ich nicht daran, dass viele Menschen aus Festland China von Kindheit an der Propaganda der kommunistischen Partei ausgesetzt waren.
00:03:12: Wenn ich jemanden in die Kategorie Feind einordnete entsprach das der Denkweise eines gewöhnlichen Menschen.
00:03:19: Meine Worte waren dann zwangsläufig von einer Verteidigungshaltung und scharfer Feindseligkeit geprägt.
00:03:25: Ich dachte nicht mehr darüber nach, wie ich die guten Seiten dieses Menschen zum Vorschein bringen könnte.
00:03:31: Stattdessen bereitete ich mich darauf vor ihm zu besiegen, zu entlarven, bloßzustellen oder zum Schweigen zu
00:03:37: bringen.".
00:03:39: Der Meister sagte in der Mitte der USA – Zitat So etwas können gewöhnliche Menschen nicht.
00:03:59: In der Praxis ist es während des Überwindens der Pässe sehr
00:04:03: leidvoll.".
00:04:06: In der achten Klasse lernte ich eine Gruppe von Schülern der neunten Kasse kennen, damals fand ich es cool und wichtig, von älteren Schüleren akzeptiert zu werden.
00:04:16: Manchmal brachten sie uns nach der Schule Bubble Tea oder Essen von McDonalds mit – und diese kleinen Gesten schienen meinen sozialen Status zu heben!
00:04:25: In Wirklichkeit war mir ihre Meinung sehr wichtig.
00:04:29: Ich wollte reif und interessant erscheinen, und mich würdig erweisen dazu zu gehören.
00:04:36: Später lernte ich einen Jungen aus der neunten Klasse kennen, der aus Peking stammte und sich sehr gut mit Politik- und Debattauskante.
00:04:44: Er war klug, hatte gute Noten und verfügte über ausgeprägte sprachliche
00:04:48: Fähigkeiten.".
00:04:50: Anfangs schien er gegenüber Fallongung eine neutrale Haltung einzunehmen, ja sogar eine leicht positive Einstellung zu haben.
00:04:57: Allmählich wurde jedoch deutlich dass seine scheinbare Neutralität eine Form von Sport gewesen war.
00:05:04: In unseren Gesprächen zeigte er das ihm bewusst war wie die KPH das Informationen manipulierte und Vorfälle inszenierte oder verzerrte um Fallongungen zu diffamieren.
00:05:15: Dennoch entschied es sich dafür, die Rhetorik der Partei gegen die Praktizierenden zu verwenden.
00:05:22: Ich fühlte mich völlig unvorbereitet und wusste nicht wie ich reagieren sollte.
00:05:26: Seine Bordwahl und sein selbstsicheres Auftreten überwältigten mich.
00:05:31: Ich hatte das Gefühl dass eine Diskussion mit ihm zwecklos war – meine ruhigen Erklärungen tat er ab noch bevor ich ausgesprochen hatte.
00:05:39: Keiner der anderen Schüler in der Gruppe verteidigte
00:05:42: mich.".
00:05:42: Manche schlossen sich ihm sogar an, um gemeinsam auf mich einzureden und mich in die Enge zu treiben.
00:05:50: Anstatt eine friedliche und würdevolle Haltung zu bewahren, ließ ich mich dazu hinreißen aufgebracht und irrational zu reagieren.
00:05:58: In diesem Moment klärte ich nicht über die wahren Umstände auf sondern übte Vergeltung an Menschen, die meinen Stolz verletzt hatten.
00:06:06: Durch dieses Verhalten schien ich bisweilen genau jene Lügen zu bestätigen mit denen Praktizierende verleumdet
00:06:13: wurden.".
00:06:15: Zu anderen Zeiten verfiel ich ins andere Extrem.
00:06:18: Ich versuchte, mich an den alltäglichen Frotzeleien der Gruppe zu beteiligen und so zu tun als sei alles unwichtig in der Hoffnung sie würden das Bild, dass Sie sich von mir gemacht hatten schließlich vergessen.
00:06:30: Dabei vergaß' ich manchmal, daß ich ein Praktizierender war.
00:06:34: Anstatt aufrichtig zu bleiben, passte ich mich dem an, von dem ich glaubte es würde mir ihre Akzeptanz sichern.
00:06:42: Irgendwann schien der neuen Klessler einzulenken.
00:06:45: Er erzählte mir, er interessiere sich für das Studium von Religionen einschließlich Fallon Darfa und fragte ob er ein Exemplar des John Fallone haben könne.
00:06:55: Ich war begeistert!
00:06:56: Voller Eifer überreichte ich ihm das Buch und hatte es sogar sorgfältig verpackt.
00:07:02: Später jedoch veröffentlichte er einen langen bösartigen Aufsatz in dem er das John Fallun und Fallongung kritisierte.
00:07:09: Der Text war beeindruckend strukturiert und professionell verfasst.
00:07:14: Er hatte offensichtlich enorm viel Zeit und Mühe investiert, doch seine Schlussfolgerungen beruhten auf extremen Verzerrungen und falschen Interpretationen.
00:07:23: Er zitierte Passagen in denen der Meister über übernatürliche Fähigkeiten spricht sowie über die Beseitigung eines schlangenartigen Wesens dessen Unterkörper sich in Wasser auflöste.
00:07:34: Er riss diese Stellen aus dem umfassenderen Kontext der Kultivierung Behandelte sie als isolierte, wörtlich zunehmende Behauptungen zur Steigerung des Ansehens von Fall und Darfa.
00:07:44: Und nutzte sie um Fall & Darfa als Betrug
00:07:47: darzustellen.".
00:07:49: Ich brachte den Kontakt zu ihm ab.
00:07:51: Lange Zeit bereute ich es zutiefst ihm das Buch gegeben und so viel Zeit darauf verwendet zu haben ihn umzustimmen.
00:07:59: Ich hatte das Gefühl versagt zu haben weil ich ihm lediglich weiteres Material geliefert hatte um Darfa anzugreifen.
00:08:07: Später durch das Fahrlernen sah ich die Sache in einem anderen Licht.
00:08:11: Jemandem, dem die Gelegenheit zu geben das Fahrt zu lesen war an sich nicht falsch.
00:08:16: Was ich jedoch hinterfragen musste, war die menschliche Anhaftung, die in mein Handeln eingeflossen waren.
00:08:22: Ich hatte mich von der Vorstellung hinreißen lassen ihn endlich überzeugend zu können!
00:08:27: Ich wollte dass sein Sinneswandel bewies, daß ich meine Mühe gelohnt hatte Also das Buch stattdessen nutzte um einen weiteren Angriff zu formulieren fühlte ich mich persönlich als Versager.
00:08:39: Während des gesamten Prozesses hatte ich zu viel Wert darauf gelegt, ihn zu verändern und kaum darauf geachtet mich selbst zu kultivieren.
00:08:48: Allmählich begriff' ich das die wahren Umstände zu erklären keine gewöhnliche Debatte ist.
00:08:54: Es geht nicht darum die Argumente eines anderen zu widerlegen.
00:08:57: es geht nicht Darum zur Schauzustellen wieviel wir wissen oder den Anderen dazu zu bringen zuzugeben dass wir recht haben.
00:09:05: Das Ziel ist es, einem Lebewesen zu helfen zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und die Chance zu erhalten sich für eine bessere Zukunft zu entscheiden.
00:09:15: Wenn ich von Gräu, Angst, Konkurrenzdenken oder dem Wunsch erfüllt war meinen Ruf zu wahren dann fehlte selbst den richtigen Worten womöglich die Reinheit und beim Herzlichkeit die sie hätten ausstrahlen sollen.
00:09:49: Als ich in die Oberschule kam trat ich der Musikabteilung.
00:09:55: Das Umfeld fühlte sich wie ein Neuanfang an.
00:09:58: Die chinesischen Schüler, die mich zuvor verspottet hatten waren entweder nicht mehr in meiner Nähe oder schenken meinem Tun keine große Beachtung mehr.
00:10:06: Ich hatte das Gefühl dass ein Teil des Drucks von mir abgefallen war.
00:10:11: ich begann voller Eifer-Shenyunanzeigen an meine Mitschüler weiterzuleiten und Plakate in der Schule aufzuhängen.
00:10:18: Damals war meine Begeisterung aufrichtig.
00:10:22: Rückblickend betrachtet war sie jedoch manchmal mit Übereifer gepaart.
00:10:27: Ich wollte unbedingt, dass sich die Leute die Show ansehen – ich wollte das jetzt sofort verstehen.
00:10:33: Manchmal glaubte ich, ich könne Sie überzeugen wenn ich es nur ausführlich genug erklärte, leidenschaftlich genug sprach oder die Informationen oft genug
00:10:41: wiederholte.".
00:10:44: Während meiner ersten Jahre in der Musikabteilung der Oberschule freundete ich mich mit einer Schülerin aus dem Abschlussjahrgang an, die ebenfalls im Konzert Korsang – eine talentierte Sängerin und Musikerin.
00:10:57: Sie war stets herzlich und freundlich zu mir!
00:11:00: Uns verband das gemeinsame Interesse angesangen, auftritten und Musik.
00:11:06: Eines Tages leitete ich ihr eine genügend Werbung weiter.
00:11:11: Anders als bei meinen sonstigen Bemühungen bereitete Ich keine lange Erklärung vor.
00:11:15: Ich hatte keine besonders hohen Erwartungen.
00:11:18: Ich schickte sie eher beiläufig ab, fast so als würde ich ihr die Information einfach nur anbieten und ihr die Entscheidung
00:11:25: überlassen.".
00:11:27: Zu meiner Überraschung reagierte sie fast sofort und voller Begeisterung.
00:11:31: Sie sagte,"Ich habe Karten für mich und meine Mutter
00:11:34: gebucht!".
00:11:35: Ihre Reaktion verblüffte mich.
00:11:37: Normalerweise verspürte ich die Notwendigkeit Shenyun ausführlich zu erklären bevor jemand Interesse zeigte Und manchmal kamen die Leute selbst nach einem langen Gespräch nicht zur Aufführung.
00:11:48: Diese Freundin hingegen brauchte keine Überzeugungsarbeit, sie sah die Information und beschloss einfach hinzugehen.
00:11:56: Zunächst war ich vollkommen begeistert.
00:11:59: Ein Teil von mir dachte Ich habe es geschafft jemandem davon zu überzeugen sich Genünen anzusehen.
00:12:05: Als ich diesen Gedanken bemerkte wurde mir klar dass ich etwas zuschrieb zu dem ich kaum beigetragen hatte.
00:12:13: Ich hatte lediglich eine Nachricht weitergeleitet.
00:12:16: Es lag eindeutig nicht daran, dass meine Erklärung besonders eloquent gewesen wäre.
00:12:21: Ich hatte ja kaum etwas erklärt.
00:12:24: Dadurch erkannte ich das Vieles vielleicht schon vorher arrangiert war.
00:12:29: Womöglich hatte ihre wissende Seite nur auf diese Gelegenheit gewartet!
00:12:34: Ich begann zu verstehen, daß die Rolle eines Praktizierenden manchmal nur darin besteht eine Tür zu öffnen.
00:12:41: Ob jemand diesen Weg beschreitet mag von vielen Faktoren abhängen die für uns umsichtbar sind.
00:12:47: Nachdem meine Freundin die Aufführung gemeinsam mit ihrer Mutter besucht hatte, erzählte sie mir, dass sie sehr bewegt gewesen sei und ihre Eindrücke auch in den sozialen Medien geteilt hätte.
00:12:58: Sie war beeindruckt von der Verbindung aus Tragik, Komik, beim Herzlichkeit und Güte in der Darbietung.
00:13:05: Als Musikerin – und jemand mit einem ausgeprägten Sinn für bildende Kunst – schätzt sie die Bühnenkunst sehr!
00:13:11: und sagte auch, dass die Farben vor Ort noch prächtiger und feierlicher sein als in der Werbung.
00:13:18: Doch was ihr am stärksten in Erinnerung blieb war nicht allein die technische Perfektion – sie empfand die Aufführung als Träger einer moralischen und spirituellen Botschaft.
00:13:29: Sie stimmte der Aussage der Liedtexte zu, wonach Artheismus- und Evolutionstheorie leeren seien, die den Glauben der Menschen an den Himmel und das göttliche behindern
00:13:38: könnten.".
00:13:40: Sie betrachtete Glauben nicht als etwas Rückständiges oder Irrationales.
00:13:44: Vielmehr empfand sie Glaubem als etwas Schönes, das den Menschen Trost, Sinn und moralische Kraft spenden kann.
00:13:52: Besonders berührt war sie von der Schlussszene – Katastrophen, Krankheiten, politischer Unruhen, Gewalt- und Chaos überrollen die Welt der Menschen und eine gewaltige Welle naht!
00:14:04: Doch die Gläubigen und Gütigen werden von Gott
00:14:07: erlöst.".
00:14:09: Sie empfand die Botschaft als universell.
00:14:11: Es spielt keine Rolle, ob jemand Chinese, Filipino, Koreaner oder Kanadier war, ob er Muslim Christ- oder Buddhist war oder einen anderen Hintergrund hatte.
00:14:21: Die Sehnsucht nach dem Guten Nach Güte inmitten von Grausamkeit und Egoismus nach Hoffnung und einer Verbindung zum Göttlichen All das konnten Menschen unterschiedlichster Kulturen nachempfinden.
00:14:35: Ihre Worte berührten mich Und ich erkannte durch sie etwas wichtiges.
00:14:40: Wenn ich früher für Shengyun geworben hatte, konzentrierte ich mich oft darauf wie die Aufführung am besten erklären könnte.
00:14:47: Ich machte mir Sorgen ob ich die richtigen Worte wählte oder ob auf alle möglichen Einwände eingegangen war.
00:14:55: Doch meine Freundin hatte viele tiefgründige Erkenntnisse direkt aus der Aufförung selbst gewonnen nicht durch meine Erklärungen!
00:15:02: Mir wurde klar dass die Kraft von Shengyuen nicht davon abhängen ob ich sie perfekt beschreiben konnte.
00:15:09: Meine Aufgabe bestand lediglich darin, ihr zu ermöglichen diese Erfahrung zu machen.
00:15:16: Nach der Aufführung kritisierten einige ihrer Freunde sie dafür dass sie sich die Vorstellung angesehen hatte Früher hätten mich solche Äußerungen sofort emotional aufgewühlt doch meine Freundinnen schloss sich nicht einfach der Meinung ihres Umfeld an.
00:15:31: Sie sagte mir, sie empfindet die Kommentare ihrer Freunde als uninformiert stark vereinfachend und angesichts dessen, was sie selbst gesehen hatte geradezu beleidigend.
00:15:43: Sie waren nicht bei der Aufführung gewesen und hatten sich nicht die Zeit genommen, sie zu verstehen.
00:15:48: Meine Freundin vertraute auf ihre eigene Erfahrung.
00:15:52: Ich erkannte auch das ganz gewöhnliche Menschen bisweilen bewunderswertem Mut zeigen.
00:15:57: Sie war bereit, zu ihren echten Gefühlen zu stehen – auch wenn ihre Freunde anderer Meinung waren!
00:16:03: Das brachte mich dazu, mich zu fragen Könnte ich als praktizierender Angesichts von Kritik genauso gelassen bleiben?
00:16:11: Einige Zeit nach dem Besuch von Shenyun erzählte mir diese Freundin von einem außergewöhnlichen Traum.
00:16:17: In diesem Traum befand sie sich inmitten einer Szene, die den Auftakt eines Shenyun-Aufführungen ähnelte.
00:16:22: Sie trug traditionell chinesische Kleidung und stand in einer prachtvollen himmlischen Welt.
00:16:28: Sie erinnerte sich daran dass sie vor dem Schöpfer das Gelübde abgelegt hatte in die Menschenwelt hinabzusteigen!
00:16:36: Sie sah auch meinen Klavierbegleiter aus unserem Konzertkor, den wir beide kannten.
00:16:41: Im Traum stand er neben ihr und trug ein rotes traditionelles chinesisches Gewand mit langen Ärmeln.
00:16:47: Dann begann sie ihren Abstieg – sie spürte wie sie sich durch verschiedene Ebenen nach unten bewegte bis sie schließlich an einem Ort ankam, der wie ein alter chinesischer Kaiserhof
00:16:58: wirkte.".
00:16:59: Diese Begebenheit hat mich daran erinnert, dass die Verbindung zwischen einem Menschen und Dafa vielleicht weit austiefer ist als es auf den ersten Blick erscheint.
00:17:09: Doch anstatt mich von dem Traum selbst begeistern zu lassen schien mir eine andere Frage wichtiger.
00:17:16: Hatte ich wirklich zu ihrem Besten gehandelt?
00:17:19: Und nicht um zu beweisen das ich es gut gemacht hatte?
00:17:42: Ein weiteres Erlebnis betraf zwei meiner engsten Freunde.
00:17:46: Der eine war mein bester Freund seit wir in der sechsten Klasse waren Die andere hatte ich in der achten Klasse kennengelernt.
00:17:53: Wir dreischlossen sofort Freundschaft und schließlich fühlten wir uns zu dritt eher wie Geschwister als wie Freunde.
00:18:00: In dieser Freundschaft habe auch mein eigenes Streben nach Ansehen und Anerkennung erkannt, Ich genoss es, als der freundliche unkomplizierte und vergleichsweise reine Freund wahrgenommen zu werden.
00:18:12: Ich hatte nicht nur eine Anhhaftung an Beliebtheit sondern auch das Image über dem Streben.
00:18:20: Anstatt für Modebewusstsein oder Macht bewundert zu werden, wollte ich für meine unbeschwertheit- und moralische Festigkeit geschätzt werden.
00:18:27: Dieses Image klang zwar besser, lieb aber dennoch ein Image.
00:18:33: Später lud' ich diese beiden Freunde einzig Shengyun anzusehen.
00:18:37: Mein langjähriger Freund war neugierig, warum Shengyn mir so wichtig war – Ich hatte ihm schon seit Jahren davor vorgeschwärmt!
00:18:45: Unsere Freundin freute sich darauf, sich etwas feierlicher zu kleiden und eine schöne festliche Aufführung zu sehen.
00:18:52: Als Schüler der zehnten Klasse hatten sie nicht genug Geld um die vollen Ticketpreise zu bezahlen.
00:18:58: Meine Eltern boten mir an mit zehn Dollar zu zahlen wann immer ich meinen jüngeren Bruder Klavierunterricht gab.
00:19:04: Ich beschloss sofort ihn in dieser Woche jeden Tag zu unterrichten.
00:19:08: Auf diese Weise konnte ich genug verdienen um einen beträchtlichen Teil der Tickets für meine beiden Freunde zu bezahlen.
00:19:15: Meine Bereitschaft, diesen Aufwand zu betreiben entsprang einer ehrlichen Absicht.
00:19:20: Ich wollte das die beiden etwas Kostbares erlebten und war bereit dafür Zeit und Geld zu opfern.
00:19:27: Als ich jedoch später nach innen schaute erkannte ich dass sich mit dieser Aufrichtigkeit eine weitere Anhaftung vermischte – ich wollte auch derjenige sein, der sie erfolgreich zu Cheneunen gebracht hatte.
00:19:39: Im Geiste hatte ich mir bereits ein bestimmtes Ergebnis ausgemalt.
00:19:43: Ich stellte mir vor, wie sie die Aufführungen besuchten, begeistert waren und mir hinterher bestätigten, dass ich mit meiner Einschätzung –wie wunderbar-die Vorstellung sei– recht gehabt hatte.
00:19:54: Ihre Reaktion würde nicht nur Chérien in ihren Augen aufwerten, sondern auch meinen Urteilsvermögen, meinen Geschmack, meine Beharrlichkeit und meine Identität als denjenigen bestätigen, der Sie damit bekannt gemacht
00:20:07: hat.".
00:20:08: Die eigentliche Handlung das Geld für die Eintrittskarten zu verdienen war nicht das Problem.
00:20:14: Die Herausforderung bestand vielmehr darin, mich zu engagieren ohne mein Ego an das Ergebnis zu knüpfen.
00:20:21: Nachdem die finanziellen Schwierigkeiten teilweise gelöst waren tauchte ein weiteres Hindernis auf – die Eltern meiner Freundinnen waren sehr streng!
00:20:29: Aus ihrer Sicht war es völlig inakzeptabel ihre jugendlichen Tochter zu erlauben abends mit zwei Jungen auszugehen ganz gleich wie vertrauenswürdig wir uns selbst einschätzten.
00:20:40: Sobald ich davon erfuhr hatte ich wieder das Gefühl das Problem persönlich lösen zu müssen.
00:20:45: Ich bot an, direkt mit ihren Eltern zu sprechen und sie davon zu überzeugen, dass wir verantwortungsbewusst seien.
00:20:51: Einmal schlug ich sogar scherzhaft vor, Sie solle Ihren Eltern sagen, ich sei schwul – was ich nicht war -, damit sie mich als potenziellen romantischen Partner betrachteten.
00:21:01: So verzweifelt war ich, sie ins Theater zu bekommen!
00:21:05: Rückblickend zeigte dieser Gedanke wie weit mich mein Festhalten an den gewünschten Ergebnis bereits geführt hatte... um ein Ziel zu erreichen, das sich für gut und rechtschaffen hielt.
00:21:20: Doch wie konnte eine Handlung die darauf abzählte jemanden zu ermöglichen, Schönyun zu erleben auf etwas beruhen dass der Wahrhaftigkeit widersprach?
00:21:30: Dadurch erkannte ich, daß ein scheinbar rechtschaffendes Ziel nicht automatisch jede Methode Rechtschaffen macht.
00:21:37: Wenn ich zu sehr an Ergebnissen hänge beginne ich womöglich unangemessenes Verhalten zur rechtfertigen.
00:21:43: Es dient dazu jemanden zu erretten, also spielt es keine Rolle wie ich es anstelle.
00:21:49: Doch Kultivierung erfordert dass man sowohl das Herz als auch die Mittel prüft nicht nur das angestrebte Ziel.
00:21:57: Eine Zeit lang schienen all meine Pläne zu scheitern.
00:22:00: jede Lösung die ich mir ausdachte brachte ein neues Hindernis mit sich.
00:22:04: Schließlich wurde mir klar dass ich extrem unruhig geworden war.
00:22:08: Ich wollte von mir sagen können Dass ich durch meinen Einsatz zwei gewöhnliche Menschen zu Chineuen gebracht hatte.
00:22:14: Hinter meinem Eifer verbarg sich der Wunsch, mich selbst zu bestätigen.
00:22:19: Der Meister sagte in nineteenhundertsechsundneinzig auf der Konferenz ins Sydney – Zitat «Ohne Trachten kommt es von Selbst».
00:22:29: Ich glaubte das sorgfältige Planung über Zeugungsarbeit, Mühe und Druck den Erfolg garantieren würden?
00:22:37: Natürlich müsste ich mich weiterhin aufrichtig bemühen!
00:22:41: Loslassen bedeutet nicht passiv oder gleichgültig zu werden.
00:22:44: Doch nachdem ich getan hatte, was vernünftigerweise in meiner Macht stand, musste ich die Unruhe den Wunsch alle Beteiligten zu kontrollieren und die Erwartung dass sich die Dinge nach meinem Plan entwickeln müssten loslassen.
00:22:59: Als ich an einem Ticket stand in einem Einkaufszentrum für Shengyuenwab traf' ich oft auf Menschen, die sich durch keine noch so gute Verkaufstechnik sofort überzeugen ließen.
00:23:10: In solchen Momenten sandte ich neben der Aufrichtigen- und professionellen Erläuterungen der Aufführung Intensiv auf richtige Gedanken aus.
00:23:18: Mir war klar, dass aufrichtige Gedanken keine übernatürliche Verkaufstechnik waren um mein Gegenüber dazu zu bringen mir zuzuhören.
00:23:26: auch durfte ich sie nicht mit dem Hintergedanken einsetzen diese Person muss tun was ich will.
00:23:32: stattdessen versuchte ich zur Ruhe zu kommen Störungen in meinen eigenen Gedanken zu beseitigen und auf richtig zu wünschen das die wissende Seite der Personen die Gelegenheit erhielt Die Kostbarkeit dessen zu erkennen was sie dort begegnete.
00:23:48: Ich begann, aufrichtige Gedanken auszusenden ohne zu versuchen das genaue Ergebnis zu erzwingen.
00:23:54: Ich versuchte den Gedanken loszulassen dass ich derjenige sein müsse, der alles in die Wege leitet.
00:24:00: Ich machte mir bewusst, daß meine Freunde keine Trophäen waren, die den Erfolg meiner Aufglaubungsarbeit belegten.
00:24:06: Sie waren eigenständige Individuen mit eigenen Entscheidungen Lebensumständen und
00:24:11: Wegen.".
00:24:13: Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, was sich in der Einstellung ihrer Eltern geändert hat oder warum.
00:24:19: Ich weiß nur, dass ihre Eltern ihr schließlich die Teilnahme erlaubten, nachdem ich zur Ruhe gekommen war und aufgehört hatte, die Sache erzwingen zu wollen.
00:24:28: Aus meiner begrenzten Sichtweise heraus konnte ich nur dankbar dafür sein, daß sich die Umstände änderten, nach dem ich meinen eigenen Zustand korrigiert
00:24:37: hatte.".
00:24:38: Schließlich besuchten beide meine Freundin.
00:24:44: Erst später begriff ich die Bedeutung des Zeitpunkts ihres Besuchs.
00:24:49: In unserer Generation und unserem sozialen Umfeld kursierten heftige feindselige Anschuldigungen gegen Shengyun.
00:24:55: Die Behauptung, Shengyuen ist eine Sekte hatte sich fast zu einem Dogma entwickelt.
00:25:00: Manche Leute wiederholten sie beiläufig als würde dieses Etikett bereits alle Fragen klären und eine eigene Auseinandersetzung mit der Sache überflüssig machen.
00:25:10: was mich besonders berührte war das meine enge Freundin sich nicht etwas schämte oder sich von dem Erlebnis distanzierte.
00:25:18: Sie sagte, die Botschaften hätten sie tief angesprochen!
00:25:22: Für sie waren die Künstler freundliche Menschen, die Unterdrückung erlebt hatten und nun ihren Glauben zum Ausdruck bringen sowie die Schönheit der traditionellen Kultur in der modernen Welt bewahren wollten – sie schilderte die Aufführung so wie sie sie persönlich wahrgenommen hatte.
00:25:38: Die erstaunlichste Veränderung zeigte sich jedoch bei meinem langjährigen
00:25:42: Freund.".
00:25:43: Während der Schulzeit, als meine Mitschüler fanden Darfa und genuine Angriffen hatte er Angst gehabt Partei zu ergreifen.
00:25:50: Obwohl er mein bester Freund war wagte er nicht Darfa öffentlich zu verteidigen.
00:25:55: Damals hatte mich seine Zurückhaltung bisweilen enttäuscht.
00:25:58: weil er mein Bester Freund War ging ich unbewusst davon aus dass er mich unterstützen müsste.
00:26:03: Ich verwechselte persönliche Loyalität mit dem aufrichtigen Verständnis eines Menschen für die Wahrheit.
00:26:10: Später stieß ich auf eine Kommentarspalte unter einem Beitrag, der Anschuldigungen gegen Shenyun enthielt.
00:26:16: Ich sah, dass mein langjähriger Freund dort Stellung bezogen und Shenyun sowie Fallundarverpraktizierende verteidigt hatte.
00:26:24: Was mich besonders bewegte war die Tatsache das ich gar nicht anwesend gewesen war – er wusste nicht, dass ich seinen Kommentar sehen würde!
00:26:33: Er erklärte, er habe die Show selbst besucht Die Botschaften seien friedlich und die Anschuldigungen, es handele sich um eine Sekte beruhten auf falsche Informationen.
00:26:44: Während der Schulzeit hatte er sich geweigert Position zu beziehen selbst wenn ich an seiner Seite stand.
00:26:50: Nun ohne mein Beisein äußerte er sich aus eigenem Antrieb und gemäß seinem Gewissen.
00:26:56: Das berührte mich weit stärker als wenn er mich in einem Streit verteidigt hätte nur weil ich sein bester Freund war.
00:27:04: Diese Veränderung war sein eigenes Werk.
00:27:08: Diese Erfahrungen helfen mir, meine Anhaftungen an meinen Ruf, an gesellschaftliche Anerkennung daran recht zu haben, gelobt zu werden und sofortige Ergebnisse zu sehen – zu erkennen!
00:27:21: Ich bin dankbar dass meine Freunde die Gelegenheit hatten, Schöneunen zu sehen und sich ein eigenes Bild machen.
00:27:29: Ich bin auch dankbar dafür das diese Erfahrungen so viele Anhäftungen in mir offengelegt haben.
00:27:35: Für die Zukunft hoffe ich die Fakten mit mehr Demut, Weisheit und beim Herzlichkeit zu erklären.
00:27:42: Und mir stets bewusst zu sein dass der Prozess der Errettung von Lebewesen zugleich ein Prozess meiner eigenen Kultivierung
00:27:49: ist.".
00:28:35: Punkt Org.
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